Brighton – Englands bunte Badwanne

BrightonTextauszug: Englands berühmtestes Seebad liegt an der Südküste, eingebettet zwischen dem sanft geschwungenen Hügelland der South Downs und dem glitzernden Ärmelkanal. Brighton empfängt jährlich bis zu acht Millionen Besucher und wirkt dennoch wie eine Stadt, die jeden Gast mit offenen Armen empfängt und ihn sofort in ihren lebhaften Rhythmus aufnimmt. Rund 290.000 Einwohner – gemeinsam mit dem benachbarten Hove – verleihen dem Ort ein urbanes Flair, das sich mit der entspannten Atmosphäre eines Küstenorts verbindet. Die salzige Brise trägt den Duft von Fish & Chips ebenso wie die Klänge von Straßenmusikern durch die Straßen, während Möwen kreischend über den Strand ziehen und die Sonne die Regency-Fassaden in warmes Licht taucht.

Thema: Das englische Seebad Brighton
Länge: 8.631 Zeichen
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Ratternde Zeitkapseln auf der Isle of Man

Manx Railways - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Isle of Man wirkt auf den ersten Blick wie ein Ort, an dem die Zeit gemächlich fließt. Doch wer die Insel-Kapitale Douglas betritt, spürt sofort, dass hier ein anderes Tempo herrscht – eines, das von Dampf, Elektrizität und Hufschlag bestimmt wird. Die historischen Bahnen der Insel in der Irischen See bilden eines der markantesten technischen Erkennungsmerkmale der Hauptstadt. Sie sind nicht museal konserviert, sondern integraler Bestandteil des öffentlichen Verkehrs, ein europaweit nahezu einzigartiger Zustand. Jede Linie erzählt ein eigenes Kapitel der Inselgeschichte, und gemeinsam formen sie ein lebendiges Archiv der Verkehrstechnik des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Thema: Historische Eisenbahnen aufd er Isle of Man
Länge: 6.444 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 2.536 Zeichen)
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Rheinromantik pur: Schloss Drachenburg

Schloss Drachenburg - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Lage könnte dramatischer kaum sein: Unterhalb des Gipfels des Drachenfels, einem der bekanntesten Gipfel des Siebengebirges, um den sich seit Jahrhunderten Sagen um Drachen, Helden und mythische Kämpfe ranken, und oberhalb des Rheins, der sich in großzügigen Schleifen durch das Tal zieht, erhebt sich das überaus prachtvolle Schloss Drachenburg. Der Blick schweift von hier über Weinberge, Wälder und die Dächer von Königswinter, während sich im Hintergrund die Konturen Bonns abzeichnen. An klaren Tagen reicht die Sicht sogar bis weit in die Kölner Bucht. Die Rheinromantik, die im 19. Jahrhundert Heerscharen von Künstlern, Dichtern und Adeligen gleichermaßen inspirierte, scheint hier in konzentrierter Form zu pulsieren.

Thema: Stippvisite im Schloss Drachenburg
Länge: 5.824 Zeichen
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Hotelcheck: Schloss Rheinfels in St. Goar

Hotel Schloss Rheinfels - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Lage ist das große Pfund, mit dem Schloss Rheinfels wuchern kann. Hoch über dem Rhein, auf einem Felsvorsprung präsentiert sich das Vier-Sterne-Superior-Haus als majestätischer Beobachter des Geschehens im UNESCO-Welterbe Mittelrheintal. Der Blick schweift über St. Goar und Sankt Goarshausen, dessen pastellfarbene wie weiße Häuser sich wie kleine Farbtupfer entlang des Flusses reihen. Die unmittelbare Nachbarschaft zur Ruine der einst mächtigen Burg Rheinfels verleiht dem Ensemble eine besondere Aura. Die Mauern erzählen Geschichten von Rittern, Belagerungen und Festgelagen, und wer sich in den verwinkelten Gängen verliert, könnte fast meinen, die Vergangenheit atme noch immer durch die Ritzen des Gemäuers.

Thema: Hotel Schloss Rheinfels im Test
Länge: 5.940 Zeichen
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Europas überschätze Sehenswürdigkeiten

Textauszug: Europa ist ein Kontinent voller ikonischer Orte und jahrhundertealter Mythen. Doch manche Sehenswürdigkeiten wirken in der Realität eher wie verblasste Stars, die ihren Glanz vor allem aus Marketing, Nostalgie und cleveren Kamerawinkeln beziehen. Zwischen überfüllten Plätzen, überteuerten Cafés und überinszenierten Kulissen zeigt sich, dass manche Sehenswürdigkeiten vor allem von ihrem Ruf leben. Und genau dort beginnt die eigentliche Geschichte: im Spannungsfeld zwischen Legende und Realität, zwischen touristischem Pflichtprogramm und echter Entdeckungslus.

Thema: Enttäuschende Attraktionen
Länge: 13.779 Zeichen
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St. Andrews – Meer, Mythen und Magie

St. Andrews - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Der permanent wehende Wind trägt den salzigen Geruch der Nordsee über die Dünen. Möwen ziehen kreischend ihre Bahnen, während die ersten Sonnenstrahlen die alten Steinfassaden von St. Andrews in stimmungsvolles Licht tauchen. Eilige Schritte hallen durch die Gassen der alt-ehrwürdigen Universitätsstadt, über deren Kopfsteinpflaster schon Könige, unzählige Studenten und Seefahrer gestiefelt sind. Dabei besticht das 17.000-Seelen-Nest an der Ostküste Schottlands voller Stolz mit einer Mischung aus mittelalterlicher Architektur, historischen Monumenten, akademische Traditionen und als Wiege des Golfsports.

Thema: Stippvisite in der schottischen Universitätsstadt
Länge: 7.033 Zeichen
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Palma de Mallorca – mediterran, modern, magisch

Palma de Mallorca - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die Luft trägt eine salzige Brise vom Meer herüber, während das Licht der Baleareninsel die Fassaden der Altstadt in ein warmes Gold taucht. Zwischen engen Gassen und großzügigen Boulevards, die von Palmen gesäumt sind, zwischen prachtvollen Fassaden und geschichtsträchtigen Plätzen, die von einem wohl klingenden Stimmengewirr erfasst sind, scheint die überaus prachtvolle Inselkapitale ein „¡Bienvenidos!“ – ein „Herzlich willkommen!“ auszurufen. Gleichzeitig lädt sie dazu ein, auf den Spuren von Königen, Künstlern, Händlern und Visionären ihre Plätze, Paläste und Promenaden mit allen Sinnen zu erleben.

Thema: Mallorcas Inselhauptstadt
Länge: 7.782 Zeichen
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Bukarest: Balkanflair und Pariser Charme

Bukarest - Copyright Karsten-Thilo RaabTextauszug: Die rumänische Kapitale Bukarest ist eine Stadt, die sich nicht einfach in eine Schublade pressen lässt, und genau darin liegt ihr Reiz. Wer hier ankommt, stolpert zunächst über breite Boulevards, die wie eine Hommage an Paris wirken, nur um wenige Schritte später in ein Gewirr aus engen Gassen, improvisierten Cafés und bröckelnden Fassaden einzutauchen. Neben Pracht- und Plattenbauten sowie heruntergekommenen Gebäuden mit viel Charme und leider oftmals beschmierten Fassaden ducken sich viele Ruinen in den Straßen und Gassen. Es ist, als hätte jemand die Eleganz der Belle Époque mit der Improvisationskunst des Balkans vermischt – und das Ergebnis ist ein urbanes Mosaik, das niemals langweilig wird und einen Renovierungsstau in gefühlt jedem vierten Haus aufweist.

Thema: Streifzug durch Rumäniens Hauptstadt
Länge: 8.909 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 1.462 Zeichen)
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Auf den Spuren von James Bond in Tanger

Auf den Spuren von James Bond in TangerTextauszug: Tanger, diese launische Perle an der marokkanischen Nordküste, trägt ihr Chaos mit Stil – ganz so wie James Bond nach einer wilden Verfolgungsjagd seinen glatt gezupften Smoking. Wer hier ankommt, hat das Gefühl, am Rande zweier Welten zu stehen: Afrika und Europa, Mittelmeer und Atlantik, Vergangenheit und Gegenwart, Geheimnis und Gelassenheit. Und natürlich: Minztee und Martini. „Willkommen in Tanger“, murmelt der Taxifahrer mit einem Grinsen, das sowohl Verschwörung als auch Einladung sein könnte. „Hier beginnt eigentlich jede gute Geschichte“, fügt er fast schon staatsmännisch mit Verweis auf die vielen namhaften Persönlichkeiten und Spione hinzu, die sich hier vor allem in den 1940er und 1950er Jahren ein Stelldichein gaben, als die Millionenmetropole im Norden von Marokko eine Internationale Zone war.

Thema: Set-Jetting im marokkanischen Tanger
Länge: 6.744 Zeichen (zuzüglich Infoteil mit 1.978 Zeichen)
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Nicht alles Käse im Kanton Fribourg

Gruyere -Copyright Susanne TimmannTextauszug: Nun, die erste Prise, die einem in Gruyère im Kanton Fribourg ins Näschen weht, kann viel naturverbundener sein, als man sich dies erhofft. Gruyère, weltweit bekannt für den gleichnamigen Käse, zählt unzählige muhende Vierfüßler als Bewohnern. Und zu Beginn der natürlichen Milchproduktion entsteht nicht die weiße, leckere und so vielseitige verwendbare Flüssigkeit. Nein, erst mal kann es passieren, dass Kuhmist geschnuppert wird.Gruyère muss natürlich viele Kühe haben. Und diese fühlen sich unendlich wohl auf den saftigen, bunten Wiesen. Die Landschaft im Kanton Fribourg ist wie frisch gemalt aus dem Bilderbuch.

Thema: Genussmomente im schweizerischen Gruyère
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Naked Flying: Fliegen ohne jeden Ballast

Naked FlyingTextauszug: „Naked Flying“ klingt wie ein Scherz aus einer Cocktailbar, doch das Phänomen hat sich längst zu einem festen Bestandteil der Reisebewegung entwickelt. Ursprünglich tauchte der Begriff in den frühen 2000ern in Blogs und Foren auf, als das Internet noch wie ein digitaler Abenteuerspielplatz wirkte. Damals erzählten Reisende von einer besonderen Art des Abhebens: dem Fliegen ohne Kleidung – zumindest als ironische Metapher für das Reisen ohne Lasten, ohne Erwartungen, ohne die Schichten des Alltags. Die Idee verbreitete sich rasch und wurde zum Codewort für radikale Freiheit über den Wolken.

Thema: Englische Fastnachtstradition
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